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Laufende Verfahren und Projekte

Öffentlicher Gestaltungsplan und Quartierplan Oberwetzikon

Das heute teilweise locker bebaute Gebiet in Oberwetzikon zwischen Usterstrasse und Bahndamm liegt gemäss aktueller Bau- und Zonenordnung (2015) in der Zentrumszone ZA und soll verdichtet werden. Um eine hohe Qualität der künftigen Entwicklung gewährleisten zu können, hat die Stadt in einer sogenannten Testplanung und mit Einbezug der über zwanzig mehrheitlich privaten Eigentümerinnen und Eigentümer ein Konzept für die angestrebte Entwicklung geschaffen (Masterplan und Synthesebericht, 2019). Darauf basiert ein verfeinertes Richtkonzept, welches der Grundeigentümerschaft präsentiert wurde (August 2020/Januar 2021). Nun erarbeitet die Stadt den öffentlichen Gestaltungsplan und den dazugehörigen Quartierplan

 


Aufwertung Zentrum Oberwetzikon (Legislaturziel)

Oberwetzikon soll als Stadtzentrum an Bedeutung gewinnen und im Bereich zwischen dem Kreisel Pappelnstrasse und der reformierten Kirche gestalterisch aufgewertet und verkehrstechnisch optimiert werden. Basierend auf einer vorgängigen Verkehrsstudie wurde festgestellt, dass die bestehende Verkehrsführung viel bessere Leistungen erbringt als andere im Raum stehende Lösungen. So fällte der Stadtrat einen Grundsatzentscheid, dass die Planungen der Aufwertungsmassnahmen im Zentrum Oberwetzikon mit der heute bestehenden Verkehrsführung weiterverfolgt werden sollen.

Um diverse Ansprüche, Wünsche, Ideen und Möglichkeiten am besten zu beachten und zu integrieren wird mit verschiedenen Planungsbüros ein Testplanungsverfahren durchgeführt. Dabei werden zwei Ziele verfolgt: einerseits sollen für die Aussenräume im genannten Bereich Gestaltungsideen für kurzfristig umsetzbare sowie kostengünstige gestalterische Aufwertungsmassnahmen vorgeschlagen werden und andererseits soll eine gestalterische mittel- bis langfristigen Vision für diesen Bereich erarbeitet werden. Dabei werden nicht nur die anstehenden Projekte im Gebiet (so z. B. der geplante Ersatzneubau des Migros Oberland Märt oder der Ersatzneubau der Zürcher Kantonalbank), sondern auch die betroffenen Eigentümerinnen und Eigentümer sowie weitere Anspruchsgruppen und Interessierte mit einbezogen.

Der Strassenbereich wird im Rahmen eines Betriebs- und Gestaltungskonzepts (BGK) unter Federführung des Kantons parallel behandelt. In einem engen Dialog werden die beiden Planungen aufeinander abgestimmt.

Im 2021 startete ein Testplanungsverfahren, die Ergebnisse werden Anfang 2022 zu einem Masterplan und Synthesebericht verdichtet. Diese bilden dann die Grundlage für ein Vorprojekt für die aussenräumliche Gestaltung des Zentrums.

 


Öffentlicher Gestaltungsplan Schönau

Ein öffentlicher Gestaltungsplan soll ermöglichen, dass auf dem Areal Schönau neben den denkmalgeschützten ehemaligen Spinnereigebäuden Neubauten entstehen und passend in die schöne und erhaltenswerte Parkanlage eingeordnet werden. Gleichzeitig muss die Stadtplanung die Gewässerraumfestlegung des Schönauweihers erarbeiten. Beide Verfahren werden miteinander koordiniert.

Nach einer kantonalen Vorprüfung im Sommer 2020 präzisierte die Stadtplanung den Gestaltungsplan vor allem hinsichtlich seiner Vorschriften zur baulichen Entwicklung und in seinen Aussagen zur Freiraumgestaltung. Damit ist sichergestellt, dass die geforderten Qualitäten auch in den künftigen Bauprojekten umgesetzt werden. Im Sommer 2021 wurde der Gestaltungsplanentwurf erneut durch das kantonale Amt für Raumentwicklung geprüft und anschliessend fertiggestellt. Im März 2022 hat der Stadtrat Antrag und Weisung zur Festsetzung des öffentlichen Gestaltungsplans Schönau genehmigt und dem Parlament zur Beschlussfassung unterbreitet. Er ist überzeugt, dass der vorliegende Gestaltungsplan eine ausgewogene Planungsvorlage darstellt, welche der anspruchsvollen Zielsetzung des Areals Schönau gerecht wird.  

 


Öffentlicher Gestaltungsplan und Quartierplan Pestalozzistrasse

Vis à vis des Bahnhofs Unterwetzikon arbeitet die Stadtplanung intensiv am Quartierplan Pestalozzistrasse und dem zugehörigen öffentlichen Gestaltungsplan. Angrenzend ist der Quartierplan Mattacker-Mühle und der private Gestaltungsplan Mattacker in Bearbeitung. An dieser sehr zentralen Lage wird eine höhere Dichte angestrebt. Aber auch dem günen Aussenraum kommt eine hohe Bedeutung zu: Im Innenhof entsteht ein grüner Park, rückwärtig ist eine Fuss- und Radwegverbindung bis zur Sportanlage Meierwiesen geplant und die Rapperswilerstrasse soll künftig von einer Baumreihe gesäumt werden. Der Gestaltungsplan-Entwurf wurde im 2018 öffentlich aufgelegt. Der aktuelle Gestaltungsplanentwurf vom 3. Mai 2021 ist untenstehend zur Einsicht verfügbar. Der Quartierplan wurde vom kantonalen Amt für Raumentwicklung von Mitte Mai bis Mitte September 2021 zum dritten Mal vorgeprüft.

Gegenwärtig rechnet die Stadt mit einem Abschluss der Arbeiten im Gestaltungs- und Quartierplanverfahren im 2022.

 


Quartierplan Mattacker-Mühle

Die Einleitung des Quartierplanverfahrens Mattacker-Mühle genehmigte der Kanton im 2001, somit ist dieses Verfahren dasjenige, welches die Stadt am längsten beschäftigt. Gründe für die lange Verfahrensdauer sind zahlreich: Das grosse Gebiet zwischen Sportanlage Meierwiesen, Quartierplangebiet Pestalozzistrasse und Rapperswilerstrasse unter Einbezug der Kantonsschule muss mit dem privaten Gestaltungsplanverfahren Mattacker (Start 2011) koordiniert werden. In beide Verfahren sind zahlreiche Grundeigentümer/innen involviert. Die Sanierung der Rapperswilerstrasse (bis 2015) und die komplexe Verkehrserschliessungssituation ab der Kantonsstrasse (heute Nationalstrasse) erschwerten und verzögerten die Planung zeitweise stark. Heute ist die Planung aber sehr weit fortgeschrittenen und ein Abschluss Anfang 2022 ist realistisch.

 


Bahnhofgebiet Unterwetzikon

Der Bahnhofbereich wird sich in den kommenden Jahren grundlegend verändern, so soll ein neuer Bushof realisiert werden und gleichzeitig das gesamte Areal entwickelt werden. Im November 2019 hat der Stadtrat die Motion "Masterplan Stadtraum Unterwetzikon" entgegengenommen. Die Motionäre fordern, dass die verschiedenen öffentlichen und privaten Bauvorhaben zur städtebaulichen und betrieblichen Aufwertung des Stadtraums Unterwetzikon in einem Masterplan koordiniert werden und dabei auch die Bevölkerung miteinbezogen wird. Zwischenzeitlich wird der bestehende Bushofs bis 2023 behindertengerecht saniert.

 


Projekt "Aktive Förderung des soziokulturellen Zusammenlebens in städtischen Entwicklungsgebieten" (Legislaturziel)

ln Wetzikon befinden sich viele Gebiete in Veränderung. Damit sich die jetztigen und auch die künftigen, vielleicht neu zugezogenen Bewohnerinnen und Bewohner in den neu enstehenden Quartieren wohl fühlen und attraktive Orte für Begegnungen draussen und drinnen nutzen können, müssen schon früh in der Planung Rahmenbedingungen für ein gutes Zusammenleben geschaffen werden. Die Stadt untersuchte die bestehenden soziokulturellen Qualitäten und Angebote der Stadt und bereits geplante Projekte. An diese anknüpfend wird die Stadt mit verschiedenen, untereinander abgestimmte Massnahmen die Soziokultur in Wetzikon stärken. 

 


Färberwiese

Die zentral gelegene Wiese im Quartier Widum befindet sich im Eigentum der Stadt und in einer Bauzone. Derzeit wird ein Teil der Wiese für das bunte Quartiergartenprojekt "Färberwiese" zwischengenutzt, die Wiese ist ein belebter Quartiertreffpunkt für Klein und Gross (www.faerberwiese.ch). Die Stadt unterstützt seit 2017 das Pilotprojekt mit Beiträgen an Unterhalt und Infrastruktur. Für den Betrieb ab 2021 konnte mit Wetzikontakt eine Leistungsvereinbarung abgeschlossen werden. Diese gilt vorerst für das 2022 mit der klaren Absicht auf Verlängerung. Längerfristig soll aber ein neuer, unbefristeter Standort für einen freiräumlichen Quartiertreffpunkt gefunden werden.

 


Quartier Binzacher

Der heute mehrheitlich unbebaute Bereich zwischen der Industriezone an der Motorenstrasse und dem Bahnhof Kempten ist mit einer Gestaltungsplanpflicht belegt und soll sich in ein verdichtetes Mischgebiet mit Schwerpunkt Wohnen wandeln (Städtebauliches Leitbild Binzacher).

 


Studie "Stadtraumkonzept Fokus 1 – Unterwetzikon"

Die Studie "Stadtraumkonzept Fokus 1 – Unterwetzikon" ist abgeschlossen. Die Resultate sind vielfältige Ideen zur Umsetzung  vom minimalen Eingriff, der rasch realisiert werden kann, bis zur Vision, welche in künftige Planungen einfliessen sollen. 

Der Stadtrat hat die Massnahmen gesichtet, bewertet und priorisiert. Kriterien waren dabei die Wirkung der Massnahmen für die Bevölkerung, die darin enthaltenen Chancen sowie deren Umsetzbarkeit. 

Sie finden hier eine Zusammenstellung aller Massnahmen der A-Priorität und der B-Priorität:

Den detaillierten Schlussbericht zur Studie können Sie bei der Stadtplanung  (stadtplanung@wetzikon.ch) bestellen. Eine gute Zusammenfassung der Studie bietet das Abstract, das Sie hier herunterladen können:

 


Strategie "Fokus 5"

Noch heute ist die Entstehung von Wetzikon aus dem Zusammenschluss der fünf Dörfer Ober- und Unterwetzikon, Kempten, Robenhausen und Ettenhausen spürbar und sichtbar. Mittlerweile hat die Stadt 25'000 Einwohnerinnen und Einwohner  und wächst weiterhin. Dennoch soll Wetzikon grün bleiben und der Bevölkerung ansprechende Orte bieten. Für die Stadt sind diese Herausforderungen eine Chance: Quartiere sollen immer noch frei atmen können und die Bevölkerung die Aufwertung des Stadtraums direkt erleben.

Die Strategie, welche die obige Vision in die Realität umsetzen soll, heisst «Fokus 5».

Im Rahmen von fünf Studien wird die Stadtplanung die bisher theoretischen Vorstellungen aus dem Räumlichen Ent­wicklungskonzept (REK) und der Richtplanung in aktuelle Planungs- und Bauvorhaben einfliessen lassen. Der Schwerpunkt dieser Studien liegt dabei immer im öffentlichen Raum, dem Grünraum, der Zugänglichkeit und der Aufenthaltsqualität.

Nachfolgend finden Sie weiterführende Informationen dazu:

Ukraine-Krieg



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Hier finden Sie weiterführende Links von 
Bund und Kanton:

Informationsseite des Bundesamts für
Bevölkerungsschutz

Ukraine-Hilfe des Kantons Zürich