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Laufende Verfahren und Projekte

Strategie "Fokus 5"

Noch heute ist die Entstehung von Wetzikon aus dem Zusammenschluss der fünf Dörfer Ober- und Unterwetzikon, Kempten, Robenhausen und Ettenhausen spürbar und sichtbar. Mittlerweile hat die Stadt 25'000 Einwohnerinnen und Einwohner  und wächst weiterhin. Dennoch soll Wetzikon grün bleiben und der Bevölkerung ansprechende Orte bieten. Für die Stadt sind diese Herausforderungen eine Chance: Quartiere sollen immer noch frei atmen können und die Bevölkerung die Aufwertung des Stadtraums direkt erleben.

Die Strategie, welche die obige Vision in die Realität umsetzen soll, heisst «Fokus 5».

Im Rahmen von fünf Studien wird die Stadtplanung die bisher theoretischen Vorstellungen aus dem Räumlichen Ent­wicklungskonzept (REK) und der Richtplanung in aktuelle Planungs- und Bauvorhaben einfliessen lassen. Der Schwerpunkt dieser Studien liegt dabei immer im öffentlichen Raum, dem Grünraum, der Zugänglichkeit und der Aufenthaltsqualität.

Nachfolgend finden Sie weiterführende Informationen dazu:

Studie "Stadtraumkonzept Fokus 1 – Unterwetzikon"

Die Studie "Stadtraumkonzept Fokus 1 – Unterwetzikon" ist abgeschlossen. Die Resultate sind vielfältige Ideen zur Umsetzung  vom minimalen Eingriff, der rasch realisiert werden kann, bis zur Vision, welche in künftige Planungen einfliessen sollen. 

Der Stadtrat hat die Massnahmen gesichtet, bewertet und priorisiert. Kriterien waren dabei die Wirkung der Massnahmen für die Bevölkerung, die darin enthaltenen Chancen sowie deren Umsetzbarkeit. 

Sie finden hier eine Zusammenstellung aller Massnahmen der A-Priorität und der B-Priorität:

Den detaillierten Schlussbericht zur Studie können Sie bei der Stadtplanung  (stadtplanung@wetzikon.ch) bestellen. Eine gute Zusammenfassung der Studie bietet das Abstract, das Sie hier herunterladen können:

Öffentlicher Gestaltungsplan und Quartierplan Zentrum Oberwetzikon

Das heute teilweise locker bebaute Gebiet "Zentrum Oberwetzikon" zwischen Usterstrasse und Bahndamm liegt gemäss aktueller Bau- und Zonenordnung (2015) in der Zentrumszone ZA und soll verdichtet werden. Um eine hohe Qualität der künftigen Entwicklung gewährleisten zu können, hat die Stadt in einer sogenannten Testplanung und mit Einbezug der über zwanzig mehrheitlich privaten Eigentümerinnen und Eigentümer ein Konzept für die angestrebte Entwicklung geschaffen (Masterplan und Synthesebericht, 2019). Darauf basiert ein verfeinertes Richtkonzept, welches der Grundeigentümerschaft präsentiert wurde (August 2020/Januar 2021). Nun erarbeitet die Stadt den öffentlichen Gestaltungsplan und den dazugehörigen Quartierplan

Aufwertung Zentrum Oberwetzikon (Legislaturziel)

Oberwetzikon soll als Stadtzentrum an Bedeutung gewinnen. Das Ziel ist eine Verbesserung der Verkehrssituation zwischen dem Kreisel Pappelnstrasse und der reformierten Kirche. Ausserdem will die Stadt die Fussgängerzonen und Plätze erneuern und für den Aufenthalt attraktiver gestalten.

Dafür müssen laufende wie auch anste­hende Projekte im Gebiet (so z. B. der geplante Ersatzneubau des Migros Oberland Märt, der Ersatzneubau der Zürcher Kantonalbank) miteinbezogen werden. Die Stadt führt dafür Anfang 2021 mit verschiedenen Planungsbüros eine Testplanung durch. Aktuell werden die Aufträge für die Begleitung dieser Testplanung vorbereitet und vergeben. Auch die betroffenen Eigentümerinnen und Eigentümer sowie weitere Anspruchsgruppen und Interessierte werden zum richtigen Zeitpunkt involviert. Die Erkenntnisse der Testplanung ermöglichen es der Stadt, zusammen mit dem Kanton Zürich ein Betriebs- und Gestaltungskonzept zu erstellen.

Öffentlicher Gestaltungsplan Schönau

Ein öffentlicher Gestaltungsplan soll ermöglichen, dass auf dem Areal Schönau neben den denkmalgeschützten ehemaligen Spinnereigebäuden Neubauten entstehen und passend in die schöne und erhaltenswerte Parkanlage eingeordnet werden. Gleichzeitig muss die Stadtplanung die Gewässerraumfestlegung des Schönauweihers erarbeiten. Beide Verfahren werden miteinander koordiniert.

Nach einer kantonalen Vorprüfung im Sommer 2020 präzisierte die Stadtplanung den Gestaltungsplan vor allem hinsichtlich seiner Vorschriften zur baulichen Entwicklung und in seinen Aussagen zur Freiraumgestaltung. Damit ist sichergestellt, dass die geforderten Qualitäten auch in den künftigen Bauprojekten umgesetzt werden. Im Frühjahr 2021 wird der Gestaltungsplanentwurf erneut durch das kantonale Amt für Raumentwicklung geprüft. Der Abschluss des Gestaltungsplanverfahrens ist auf Ende 2021 vorgesehen.

Bahnhofgebiet Unterwetzikon

Der Bahnhofbereich wird sich in den kommenden Jahren grundlegend verändern, so soll ein neuer Bushof realisiert werden und gleichzeitig das gesamte Areal entwickelt werden. Im November 2019 hat der Stadtrat die Motion "Masterplan Stadtraum Unterwetzikon" entgegengenommen. Die Motionäre fordern, dass die verschiedenen öffentlichen und privaten Bauvorhaben zur städtebaulichen und betrieblichen Aufwertung des Stadtraums Unterwetzikon in einem Masterplan koordiniert werden und dabei auch die Bevölkerung miteinbezogen wird. Zwischenzeitlich wird der bestehende Bushofs bis 2023 behindertengerecht saniert.

Öffentlicher Gestaltungsplan und Quartierplan Pestalozzistrasse

Vis à vis des Bahnhofs Unterwetzikon arbeitet die Stadtplanung intensiv am Quartierplan Pestalozzistrasse und dem zugehörigen öffentlichen Gestaltungsplan. Angrenzend ist der Quartierplan Mattacker-Mühle und der private Gestaltungsplan Mattacker in Bearbeitung. An dieser sehr zentralen Lage wird eine höhere Dichte angestrebt. Aber auch dem günen Aussenraum kommt eine hohe Bedeutung zu: Im Innenhof entsteht ein grüner Park, rückwärtig ist eine Fuss- und Radwegverbindung bis zur Sportanlage Meierwiesen geplant und die Rapperswilerstrasse soll künftig von einer Baumreihe gesäumt werden. Der Gestaltungsplan-Entwurf wurde im 2018 öffentlich aufgelegt. Gegenwärtig rechnet die Stadt mit einem Abschluss des Gestaltungs- und Quartierplanverfahrens Pestalozzistrasse Ende 2021.

Quartierplan Mattacker-Mühle

Die Einletung des Quartierplanverfahrens Mattacker-Mühle genehmigte der Kanton im 2001, somit ist dieses Verfahren dasjenige, welches die Stadt am längsten beschäftigt. Gründe für die lange Verfahrensdauer sind zahlreich: Das gosse Gebiet zwischen Sportanlage Meierwiesen, Quartierplangebiet Pestalozzistrasse und Rapperswilerstrasse unter Einbezug der Kantonsschule muss mit dem privaten Gestaltungsplanverfahren Mattacker (Start 2011) koordniert werden. In beide Verfahren sind zahlreiche Grundeigentümer/innen involviert. Die Sanierung der Rapperswilerstrasse (bis 2015) und die komplexe Verkehrserschliessungssituation ab der Kantonsstrasse (heute Nationalstrasse) erschwerten und verzögerten die Planung zeitweise stark. Heute ist die Planung aber sehr weit fortgeschrittenen und ein Abschluss Ende 2021 ist realistisch.

Projekt "Aktive Förderung des soziokulturellen Zusammenlebens in städtischen Entwicklungsgebieten" (Legislaturziel)

ln Wetzikon befinden sich viele Gebiete in Veränderung. Damit sich die jetztigen und auch die künftigen, vielleicht neu zugezogenen Bewohnerinnen und Bewohner in den neu enstehenden Quartieren wohl fühlen und attraktive Orte für Begegnungen draussen und drinnen nutzen können, müssen schon früh in der Planung Rahmenbedingungen für ein gutes Zusammenleben geschaffen werden. Die Stadt untersuchte die bestehenden soziokulturellen Qualitäten und Angebote der Stadt und bereits geplante Projekte. An diese anknüpfend wird die Stadt mit verschiedenen, untereinander abgestimmte Massnahmen die Soziokultur in Wetzikon stärken. 

Färberwiese

Die zentral gelegene Wiese im Quartier Widum befindet sich im Eigentum der Stadt und in einer Bauzone. Derzeit wird ein Teil der Wiese für das bunte Quartiergartenprojekt "Färberwiese" zwischengenutzt, die Wiese ist ein belebter Quartiertreffpunkt für Klein und Gross (www.faerberwiese.ch). Die Stadt unterstützt seit 2017 das Pilotprojekt mit Beiträgen an Unterhalt und Infrastruktur. Soziokulturell begleitet wird die "Färberwiese" ehrenamtlich von der IG Färberwiese/Wetzikontakt. Der Stadtrat unterstützt die Zwischennutzung auf dem Standort Färberwiese bis Ende 2023, ab dann soll der Quartiergarten an einenm neuen Ort weitergeführt werden (Stadtratsbeschluss vom Februar 2021). Für den Betrieb ab 2021 erarbeitet die Stadt nun im Rahmen  des Legislaturziels "Aktive Förderung des soziokultrellen Zusammenlebens" ein Betriebkonzept. 

Quartier Binzacher

Der heute mehrheitlich unbebaute Bereich zwischen der Industriezone an der Motorenstrasse und dem Bahnhof Kempten ist mit einer Gestaltungsplanpflicht belegt und soll sich in ein verdichtetes Mischgebiet mit Schwerpunkt Wohnen wandeln (Städtebauliches Leitbild Binzacher).

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