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Verkehrssicherheit an der Schönenwerdstrasse in Wetzikon soll erhöht werden

Publiziert: 23.03.2022

Der Stadtrat hat die Petition "Schönenwerdstrasse Wetzikon, Zubringerdienst gestattet" beantwortet. Verschiedene Massnahmen, die die Verkehrssicherheit an der Schönenwerdstrasse steigern sollen, werden zurzeit ausgearbeitet. Die detaillierte Analyse der Verkehrssituation zeigte auf, dass an dieser Örtlichkeit die Einführung eines Fahrverbots mit der Ausnahme des Zubringerdienstes nicht zu rechtfertigen ist.

Im Oktober 2021 wurde die Petition "Schönenwerdstrasse Wetzikon, Zubringerdienst gestattet" von den Petitionärinnen und Petitionären der Stadt übergeben. Die Unterzeichnenden wünschten, dass die Schönenwerdstrasse künftig nur noch für Anwohnende und Zubringende befahrbar ist. Dies aufgrund des bereits hohen und rasant zunehmenden Verkehrs.

Die Verkehrsbelastung an der Schönenwerdstrasse nimmt seit einiger Zeit zu. Die jährlich durchgeführten Verkehrserhebungen zeigen jedoch auch, dass die Anzahl Fahrzeuge stark von äusseren Einflüssen wie den Veränderungen aufgrund von Covid-19 (Homeoffice, vermehrte Nutzung von Auto statt dem öffentlichen Verkehr) und der Baustelle an der Zürcherstrasse abhängig ist. Nach einem kurzzeitigen Zwischenhoch im Jahr 2020 ist die Verkehrsbelastung im Herbst 2021 wieder deutlich gesunken. Mit einer durchschnittlichen werktäglichen Verkehrsbelastung von 2'020 Fahrzeugen gilt die nutzungsorientierte Quartiersammelstrasse im Gesamtblick als gering belastet. Fahrverbote auf öffentlichen Strassen stellen einschneidende Verkehrsanordnungen dar. Grundsätzlich sind Fahrverbote nur dort bewilligungsfähig, wo sie notwendig und sinnvoll sind und wo die Einhaltung mit einfachen Mitteln kontrolliert werden kann.

Der Stadtrat nimmt die Besorgnisse der Anwohnenden an der Schönenwerdstrasse durchaus ernst. Er hat die Verkehrssituation 2021 detailliert analysiert und die daraus hervorgegangenen Lösungsansätze wurden in den zuständigen Ressorts und Abteilungen beraten. Die Abteilung Tiefbau ist daran, geeignete Massnahmen auszuarbeiten.

Aus Sicht des Stadtrats bestehen an der Schönenwerdstrasse keine Missstände, welche die Einführung eines Fahrverbots mit dem Zusatz "Zubringerdienst gestattet" rechtfertigen. Daher unterstützt der Stadtrat eine einschneidende Massnahme wie die Signalisation eines Fahrverbots nicht. Verkehrssicherheitssteigernde Massnahmen stehen jedoch kurz vor dem Abschluss. Der Stadtrat wird die weiteren Schritte zu gegebener Zeit kommunizieren.

Der Stadtratsbeschluss 2022/76 ist online aufgeschaltet.

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