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Stadtrat Wetzikon bedauert den Entscheid des Kantons zur Westtangente in Wetzikon

Publiziert: 10.09.2021

Die Westtangente Wetzikon ist im kantonalen Richtplan im Bereich Verkehr eingetragen. Aus verkehrs- und stadtplanerischer Sicht wäre sie eine sinnvolle und zweckmässige Ergänzung des kantonalen Strassennetzes in Wetzikon. Die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich wird das Projekt aus umweltrechtlicher Sicht nicht weiterverfolgen. Der Stadtrat Wetzikon bedauert diesen Entscheid und wird sich in nächster Zeit mit dem weiteren Vorgehen befassen.

Wie die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich heute kommunizierte, wird das Projekt Westtangente in Wetzikon infolge unüberwindbarer rechtlicher Hindernisse durch den Kanton nicht weitergeführt. Der Stadtrat Wetzikon nimmt diesen Entscheid mit Bedauern zur Kenntnis. Aus verkehrs- und stadtplanerischer Sicht wäre die Westtangente eine sinnvolle und zweckmässige Ergänzung des kantonalen Strassennetzes in Wetzikon. "Mit der Westtangente in Wetzikon hätte sowohl die Situation auf dem Staats- wie auch auf dem kommunalen Strassennetz verbessert werden können", sagt Stadtpräsident Ruedi Rüfenacht. Ebenso hätte die Westtangente Spielraum für die Siedlungsentwicklung geboten und gezielte Lenkung und Steuerung des Verkehrs ermöglicht. Deshalb ist der Beschluss für den Stadtrat nicht nachvollziehbar.

Leistungsfähiges Verkehrssystem von zentraler Bedeutung

Ein leistungsfähiges Verkehrssystem ist für die Befriedigung persönlicher Mobilitätsbedürfnisse der Wetziker Bevölkerung und das Funktionieren der Wirtschaft von grosser Bedeutung. Deshalb wird sich der Stadtrat in nächster Zeit intensiv damit auseinandersetzen, wie es nach dem negativen Entscheid des Kantons weitergehen wird. Denn die Verkehrsbelastung in der Stadt Wetzikon ist weiterhin hoch und die Herausforderungen bleiben bestehen. Das Thema ist für den Stadtrat von hoher Priorität und es ist ihm ein zentrales Anliegen, die Massnahmen zeitnah und für die Wetziker Bevölkerung zufriedenstellend umzusetzen. So kann die Funktionalität des Strassennetzes beispielsweise mit punktuellen Massnahmen wie Lichtsignalanlagen zur Verkehrslenkung und Dosierung sowie verkehrsberuhigenden linearen Elementen zur Erhöhung der Siedlungsqualität aufrechterhalten und optimiert werden. Der Stadtrat wird sich in nächster Zeit damit befassen, wie es nach dem Entscheid des Kantons in Bezug auf die Wetziker Verkehrssituation weitergehen wird. Ebenso stellte die zuständige Regierungsrätin Carmen Walker Späh in Aussicht, dass der Kanton in enger Zusammenarbeit mit der Stadt das weitere Vorgehen besprechen möchte.

Der Stadtrat wird zu gegebener Zeit die weiteren Schritte kommunizieren.

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