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RIZ AG soll mehr Flexibilität erhalten

Publiziert: 22.04.2021

Um der RIZ AG (Regionales Informatikzentrum) mehr Flexibilität in der Unternehmensentwicklung zu gewähren, strebt der Stadtrat Wetzikon einen Verkauf der Aktienmehrheit der RIZ AG an. Er ist der Ansicht, dass es keine Aufgabe einer Stadt ist, ein Informatik-Unternehmen selber zu führen. Antrag und Weisung gehen nun ans Parlament ehe die Wetziker Stimmbevölkerung an der Urne das letzte Wort hat.

Am 25. November 2007 stimmte die Wetziker Stimmbevölkerung der Verselbständigung des Regionalen Informatikzentrums RIZ zu und per 1. Januar 2008 wurde die RIZ AG gegründet. Die Stadt Wetzikon hält das vollständige Eigenkapital von 1,5 Mio. Franken. Seit damals hat sich der IT-Markt stark verändert. Die Informatik und die fortschreitende Digitalisierung sind für die Stadt Wetzikon zentrale Themen. Der Stadtrat ist aber klar der Ansicht, dass es keine Aufgabe einer Stadt ist, ein Informatik-Unternehmen selber zu führen. Damit sich die RIZ AG auf dem Markt besser entwickeln kann, mehr Flexibilität in Bezug auf die Unternehmensentwicklung erhält und auf dem Markt konkurrenzfähig bleibt, wird der Verkauf der Aktienmehrheit angestrebt.

"Ein Verkauf der Aktien der RIZ AG gefährdet die Versorgung der Stadt Wetzikon mit Informatikdienstleistungen in hoher Qualität nicht", sagt Stadtpräsident Ruedi Rüfenacht. Aus heutiger Sicht und mit Blick in die Zukunft ist ein Verkauf der Aktien der RIZ AG anzustreben. Daran ändert auch die Rendite auf dem investierten Kapital in den vergangenen Jahren nicht.

Die RIZ AG bietet Informatikleistungen insbesondere für Gemeinden, öffentliche Betriebe und soziale Institutionen an. Das Unternehmen möchte künftig aber auch neue Märkte erschliessen. Damit sich die RIZ AG in diese Richtung entwickeln kann, sind alternative Besitzverhältnisse zu prüfen.

Datensicherheit und Informatikdienstleistungen gewährleistet

Auf den Bezug der Informatikdienstleistungen der Stadt Wetzikon von der RIZ AG hat der Entscheid über den Verkauf der Aktien keinen Einfluss. Das Geschäftsverhältnis mit der RIZ AG bleibt unabhängig vom Verkauf bestehen. Die Stadt wird diese Dienstleistungen weiterhin wie vertraglich vereinbart beziehen. Als öffentlicher Dienstleister ist die Stadt daran gebunden und dazu verpflichtet, Daten sicher aufzubewahren. Ein allfälliger Verkauf der Aktien ändert nichts an der Datensicherheit.

Antrag und Weisung zum Verkauf der Aktien der RIZ AG gehen nun ans Parlament. Im Beleuchtenden Bericht zur damaligen Urnenabstimmung wurde erwähnt, dass die Mehrheit der Aktien im Besitz der Stadt verbleibt. Die Stimmbevölkerung entscheidet daher schlussendlich darüber, ob die Mehrheit der Aktien verkauft werden soll.

Der Stadtratsbeschluss 2021/71 ist online aufgeschaltet.

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