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ARA-Fernwärme: Lokale Energiegewinnung aus der Abwasserreinigungsanlage

Publiziert: 19.09.2022

Der vom Stadtrat ausgearbeitete Umsetzungsvorschlag für die Nutzung der ARA-Wärme liegt vor. Beim ARA-Wärmeprojekt wird die Energie aus dem gereinigten Wasser der Abwasserreinigungsanlage gewonnen. Damit kann ein grosser Teil von Robenhausen mit lokal vorhandener Energie versorgt werden. Im gesamten Versorgungsgebiet werden rund 85 potenzielle Energiebezügerinnen und Energiebezüger definiert. Antrag und Weisung für den Baukredit von 16,3 Mio. Franken gehen zur Beschlussfassung ans Parlament.

Seit der Annahme im November 2020 des Gegenvorschlags zur KEZO Fernwärme-Initiative, in der auch die ARA-Fernwärme (Abwasserreinigungsanlage) aufgeführt ist, hat der Stadtrat einen Umsetzungsvorschlag für die Nutzung der ARA-Abwärme ausgearbeitet. Das ARA-Fernwärme-Projekt ist ein wichtiges Element der gesamten Fernwärme-Strategie der Stadt Wetzikon, welches auch unabhängig von der KEZO Fernwärme-Initiative vorbereitet worden wäre. Mit der Annahme der Initiative wurde die ARA-Fernwärme mit dem voraussichtlich im November 2023 zur Abstimmung gelangenden Umsetzungsvorschlag der KEZO harmonisiert.

Mit der Realisierung des Wärmeverbunds ARA wird die Nutzung lokal vorhandener Energie gesteigert, die Versorgungssicherheit erhöht und einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der energiepolitischen Ziele geleistet. Die Energie wird aus dem gereinigten Wasser der Abwasserreinigungsanlage gewonnen. Für die Ausführung hat der Stadtrat einen Baukredit von 16,3 Mio. Franken bewilligt.

"Mit der ARA-Wärme kann ein Grossteil des Gebiets Robenhausens versorgt werden", sagt Heinrich Vettiger, Stadtrat Tiefbau, Umwelt + Energie. Der schnell realisierbare Wärmeverbund ARA ist eine gute Möglichkeit für eine konkurrenzfähige, erneuerbare Wärmeversorgung. Eine 2019 durchgeführte Kundenbefragung zeigt das grosse Interesse im definierten Einzugsgebiet des ARA-Wärmeverbunds ARA. Dieser besteht im Wesentlichen aus der bei der Abwasserreinigungsanlage errichteten Energiezentrale, den Wärmeleitungen und der Übergabestationen bei der Kundschaft. Als Potenzial im gesamten Versorgungsgebiet werden rund 85 Energiebezügerinnen und Energiebezüger definiert, welche technisch und wirtschaftlich sinnvoll erschlossen werden können.

Aus gereinigtem Abwasser Energie gewinnen

Um die Energie aus dem gereinigten Wasser der Anlage gewinnen zu können, wird eine Heizzentrale auf dem ARA-Gelände an das neu zu erstellende Filtrationsgebäude der ARA angebaut. Damit können Synergien bei der Sanierung und Erweiterung der Abwasserreinigungsanlage genutzt werden, die Leitungswege des gereinigten Abwassers sind kurz und das Bauland wird optimal ausgenutzt. Die Heizzentrale erzeugt aus dem gereinigten Abwasser der ARA mit zwei Wärmepumpen und zwei Gaskesseln die Wärme für den Wärmeverbund. In einer ersten Phase wird nur eine Wärmepumpe mit einer Leistung von 1'500 Kilowatt sowie die beiden Gaskessel mit einer Leistung von je 1'750 Kilowatt für die Spitzenlastabdeckung und als Backup für den Ausfall der Wärmepumpe eingebaut. Damit kann die geforderte und errechnete Anschlussleistung von 3'700 Kilowatt sichergestellt werden.

Antrag und Weisung für den Baukredit zur Ausführung des Wärmeverbunds ARA gehen zur Beschlussfassung ans Parlament. Das letzte Wort zum Kredit hat die Wetziker Stimmbevölkerung an der Urne.

Der Stadtratsbeschluss 2022/208 ist online aufgeschaltet.

Das vom Energieplan vordefinierte Gebiet wird in sechs Zonen unterteilt. Die Leitungsquerschnitte wurden so dimensioniert, dass Erweiterungen Richtung Aawiese und Schönau/Weststrasse möglich sind. Die Erweiterungen sind abhängig von dem Baufortschritt und der noch zur Verfügung stehenden Kapazitäten der Wärmezentrale.

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